Was bewegt uns in Dußlingen

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2 Kommentare zu „Was bewegt uns in Dußlingen“

  1. Zum Thema Studenten Campus Wilhelm Herter Str. 52

    Man kann nicht sagen, ob die Campus Idee in Dußlingen für die Studenten einen Scharm hätte, wenn die Zimmer die Hälfte kosten würde wie in Tübingen,es also im gesamten von Studenten als stimmiges Konzept angenommen werden würde.
    Dem Gemeinderat steht eine Wertung diesbezüglich aber nicht zu. Er hat nur über den Bauantrag und hier wiederum nur die Befreiungen zu beschließen.

    Unstrittig ist die Tatsache, dass die Industriebrache an der Stelle wohl weg wäre. Unser Bemühen ist schon seit Jahren, dass die Industrie und Gewerbebauten,
    welche sich wie ein Flickenteppich durch Dußlingen ziehen, sich auf das Industriegebiet Steinig konzentrieren sollte. Das ist auch das Bemühen der Verwaltung und man kann durchaus sagen, manches ist nur durch Sie erreicht worden.
    Es besteht unsererseits also ein hohes Interesse, dass für solche Altlasten ein Investor gefunden wird. Und hier wird es nicht ausbleiben, dass Kompromisse für eine Umsetzung durch Dritte gemacht werden müssen. Sonst bleibt die Bude noch Jahrhunderte, und man mag jetzt bitte nicht sagen, es wäre Erhaltenswert. 😀

    Was meiner Meinung nach bei dem Projekt in Dußlingen nie und nimmer Funktioniert ist die Parkplatzsituation, was ich in der Sitzung auch klar zum Ausdruck gebracht habe.
    Ich glaube nicht, dass die Stellplätze für die Studenten in Dußlingen ausreichen würde,
    und hier ist die Frage durchaus berechtigt, was passiert, wenn die Anlage von den Studenten nicht angenommen wird und das Konzept nicht aufgeht.
    Wer kontrolliert, wer dann der Mieter ist. ( Oder bekommt jeder mit dem Mietvertrag einen Studentenausweis 😬gleich mit ausgehändigt)
    Und diese Tatsache tangiert eben extrem die Parksituation.

    Der Vergleich mit der vorübergehenden Unterbringung von Asylsuchenden hinkt, den es handelte sich damals um eine absolute Notsituation und war auf
    eine überschaubare Zeit im Bestand angelegt und wäre sobald als möglich vom Mieter aufgelöst worden. Aber dadurch ist nun die Umnutzung existent.

    Der letztendliche Beschlussvorschlag von Bürgermeister Herrn Hölsch war wohl bedacht und wohl die einzige Möglichkeit in der Sache weiter zu kommen. So wie auch Jochen Kocher
    anregte, eben auf den Bauherrn zu zu gehen um ihn zu einem Kompromiss abzuringen. denn wenn er keine Befreiung beantragt, kann er das Ganze ohne unser Wohlwollen umgesetzt werden.
    Dadurch stirbt die Lösung der Stellplatz Problematik.

    Es ist nun abzuwarten was bei der neuen Planung rauskommt.

    Ein machbarer Kompromiss könnte sein : ( Gedanken Änderungen vorbehalten )

    1. Das hintere Gebäude zur Steinlachburg in seiner Kubatur so zu belassen. ( gerecht gegenüber den Steinlachburg Bewohnern )
    Die vorgelegte Antrag in Bezug auf Altumbau im Bestand und neuem Bebauungsplan ist nicht stimmig.

    2. Dem Mittelgebäude können die Befreiungen erteilt werden, da es keine Beeinträchtigung darstellt.

    3. Im rechten, oder wo auch immer sollte eine Parkgarage erstellt werden für mindestens 50 Stellplätze. Plus die 20 im Außenbereich.
    Dann wäre zumindest die Hälfte der Bewohner mit 60 Stellplätzen versorgt + 10 Gäste Stellplätze.

    Aber wie schon in der Zeitung stand, ist man gut beraten noch mal darüber zu schlafen und die Fakten ( Landratsamt und Bauherr ) ab zu warten.
    Vielleicht kommt ja noch die Bombenidee und man sollte sich schon deshalb nicht im Vorfeld festlegen.
    Ich kann momentan nur für mich sprechen, aber meine persönliche endgültige Meinung bildet sich durch eine gerechten Vorgehensweise den Anwohnern gegenüber und der bestmöglichen Entscheidung für Dußlingen.

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